1. Name mit WKN / ISIN

  • Name: Adidas AG
  • WKN: A1EWWW
  • ISIN: DE000A1EWWW0

2. In welchen Indizes ist die Aktie gelistet
Die Aktie der Adidas AG ist im DAX der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Sie ist außerdem Bestandteil des EURO STOXX 50.

3. Beschreibung des Unternehmens
Die Adidas AG mit Sitz in Herzogenaurach, Deutschland, ist einer der weltweit führenden Sportartikelhersteller. Gegründet 1949 von Adolf „Adi“ Dassler, ist das Unternehmen vor allem für seine Sportschuhe, Bekleidung und Accessoires bekannt. Adidas vertreibt seine Produkte unter den Marken Adidas, Reebok (bis 2021), Yeezy (bis 2022) und Adidas Originals. Neben dem direkten Vertrieb setzt das Unternehmen auf Partnerschaften mit bekannten Sportlern, Vereinen und Ligen.

Mit über 60.000 Mitarbeitern weltweit erzielte Adidas im Jahr 2023 einen Umsatz von rund 21,4 Milliarden Euro. Das Unternehmen betreibt eigene Stores und vertreibt seine Produkte über Online-Kanäle sowie über Einzelhandelspartner.

4. Beschreibung der Branche, in der das Unternehmen sich befindet
Adidas gehört zur Sportartikel- und Modebranche, die sich mit der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Sportbekleidung, Schuhen und Accessoires befasst. Der Markt wird von wenigen großen Konzernen dominiert, darunter Nike, Puma und Under Armour. Neben sportlicher Funktionalität sind auch Lifestyle-Trends entscheidend für den Erfolg der Unternehmen.

5. Chancen und Risiken der Branche aus marktpolitischer und politischer Sicht

  • Chancen:
    • Wachsender Markt für Sport- und Freizeitbekleidung: Der globale Trend zu einem aktiveren und gesünderen Lebensstil führt zu steigender Nachfrage.
    • E-Commerce-Boom: Adidas investiert stark in den Online-Handel, um seine Direktverkäufe zu steigern.
    • Nachhaltigkeit und Innovation: Adidas setzt zunehmend auf recycelte Materialien und nachhaltige Produktionsmethoden.
  • Risiken:
    • Starker Wettbewerb: Besonders Nike ist ein großer Konkurrent, der Adidas Marktanteile streitig macht.
    • Lieferkettenprobleme: Globale Krisen oder gestiegene Rohstoffpreise können die Produktion beeinträchtigen.
    • Währungsschwankungen: Als international agierendes Unternehmen ist Adidas von Wechselkursschwankungen betroffen.

Aktuelle Entwicklungen:

  • Adidas setzt verstärkt auf Direct-to-Consumer (DTC)-Verkäufe, um unabhängiger von Einzelhändlern zu werden.
  • Das Unternehmen plant, seinen Umsatzanteil aus nachhaltigen Produkten weiter zu steigern.
  • Die Rückkehr des CEO Bjørn Gulden (ehemals Puma) soll Adidas helfen, Marktanteile zurückzugewinnen.

Hinweis: Dies ist ein redaktioneller Beitrag und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Anlageempfehlung dar.