1. Name mit WKN / ISIN
- Name: BASF SE
- WKN: BASF11
- ISIN: DE000BASF111
2. In welchen Indizes ist die Aktie gelistet
Die BASF-Aktie ist in mehreren bedeutenden Aktienindizes vertreten, darunter:
- DAX: Der wichtigste deutsche Aktienindex, der die 40 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands umfasst.
- DivDAX: Ein Index, der die 15 Unternehmen des DAX mit der höchsten Dividendenrendite abbildet.
3. Beschreibung des Unternehmens
Die BASF SE ist ein deutscher Chemiekonzern mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein und gilt als das weltweit größte Chemieunternehmen. Gegründet 1865 als Badische Anilin- & Soda-Fabrik, ist BASF heute in 93 Ländern vertreten und betreibt 234 Produktionsstandorte. Das Unternehmen beschäftigt rund 112.000 Mitarbeiter weltweit. Die BASF gliedert sich in sechs Segmente:
- Chemicals: Produktion von petrochemischen Grundprodukten wie Ethen und Propen.
- Materials: Herstellung von Hochleistungskunststoffen und Monomeren.
- Industrial Solutions: Angebot von Kraft- und Schmierstofflösungen sowie Additiven für Kunststoffe.
- Surface Technologies: Entwicklung von Abgaskatalysatoren, Materialien für Batterien und Beschichtungen.
- Nutrition & Care: Produktion von Inhaltsstoffen für Nahrungsmittel, Pharmazeutika und Pflegeprodukte.
- Agricultural Solutions: Angebot von Saatgut, Pflanzenschutzmitteln und landwirtschaftlichen Folien.
Im Jahr 2023 erzielte BASF einen Umsatz von 68,9 Milliarden Euro.
4. Beschreibung der Branche, in der das Unternehmen sich befindet
BASF operiert in der Chemieindustrie, einer Branche, die chemische Stoffe und Produkte für verschiedene Industriezweige herstellt. Die Chemieindustrie ist ein zentraler Bestandteil der globalen Wirtschaft und beliefert Sektoren wie Automobil, Bauwesen, Elektronik, Landwirtschaft und Gesundheitswesen. Sie ist geprägt von hoher Innovationskraft, intensiver Forschung und Entwicklung sowie strengen Umwelt- und Sicherheitsstandards.
5. Chancen und Risiken der Branche aus marktpolitischer und politischer Sicht
- Chancen:
- Nachhaltigkeit und grüne Chemie: Der Trend zu umweltfreundlichen Produkten eröffnet neue Geschäftsfelder und Märkte.
- Digitalisierung: Durch digitale Technologien können Prozesse optimiert und Effizienzen gesteigert werden.
- Wachstum in Schwellenländern: Steigende Industrialisierung in Schwellenländern erhöht die Nachfrage nach chemischen Produkten.
- Risiken:
- Hohe Energiekosten: Insbesondere in Europa belasten steigende Energiepreise die Wettbewerbsfähigkeit.
- Regulatorische Anforderungen: Strengere Umweltauflagen können zu höheren Kosten und Investitionen führen.
- Geopolitische Unsicherheiten: Handelskonflikte und politische Spannungen können Lieferketten und Absatzmärkte beeinträchtigen.
Hinweis: Dies ist ein redaktioneller Beitrag und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Anlageempfehlung dar.
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