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Teamviewer – Verkauf

Nachdem ich im Juli Teamviewer Aktien gekauft und Anfang August noch einmal nachgekauft hatte, da die Aktien zwischenzeitlich im Kurs verloren hatten, habe ich heute alle 50 Aktien verkauft. Die Gebühren betrugen hierbei 9,95 € und der Kurs lag bei 28,18 €. Damit gab es einen Gutschrift in Höhe von 1.399,05 € vor Steuern. Das entspricht einen Gewinn von 42,41 € vor Steuern. Dies ist ein Gewinn in Höhe von 3,13 %, auf das Jahr berechnet (der Einfachheit halber fiktiv den Betrag des Nachkauf als Kauf zum ersten Kaufzeitpunkt hinzugerechnet) sind dies 34,58 %.

Allerdings sind auch schon 3,13% eigentlich ein guter Gewinn den man nicht so einfach erhält. Allerdings kann dieses Geld nun nach 2 Monaten wieder genutzt werden, um es wieder entsprechend anzulegen und hoffentlich kann dieses Investment dann wieder entsprechend einen Gewinn in kurzer Zeit erwirtschaften. Aus diesem Grunde ist die Betrachtung pro Jahr auch wichtig.

Hierbei handelt es sich um keine Anlageberatung und auch keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dieser Aktie.

Mischfonds

Bei einem Mischfonds werden mehrere Fondsarten miteinander gemischt. So kann es z.B. ein Mischfonds aus Aktien und Rentenfonds geben. In diesem Beispiel würde dies bedeuten, dass der Fonds in alle Wertpapiere investieren darf, die ein Aktienfonds und ein Rentenfonds erwerben darf. Damit werden die Vorteile und die Nachteile mehrerer Fondsarten miteinander kombiniert.

Dies sorgt für noch mehr Diversifizität und damit zu einem geringeren Risiko.

Rentenfonds

Rentenfonds werden auch Anleihefonds genannt. Hier werden entsprechend Anleihen gekauft. Hier kommen unter anderen Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Pfandbriefe, Null-Kupon-Anleihen oder auch Hochzinsanleihen in Betracht.

Im Gegensatz zu normalen Anleihen, hat ein Anlagefonds keine Lautzeitbegrenzung.

Hier gilt generell, um so höhere die Renditen um so höher ist auch das Risiko, wenn gerade die Zinsen steigen mit dem Risiko, das eingegangen wird und um die Zinsen geht es bei Anleihen.

Immobilienfonds

Erst einmal gilt, ein Immobilienfonds investiert in Immobilien. Dies können Bürogebäude, Einkaufszentren, Messehallen, Stadien, Logistikhallen, Hotels, Wohnhäuser und vieles mehr sein. Das bedeutet, dass die Rendite des Fonds aus den Mieteinnahmen und aus den Wertsteigerungen der Immobilien zum Zeitpunkt des Verkaufs einer Immobilie ergibt.

Offene Immobilienfonds

Bei einem offenen Immobilienfonds gilt, dass um so mehr Anleger um so mehr Geld investieren, so kann der Fonds entsprechend auch in um so mehr Immobilien investieren. Hier gibt es dem entsprechend auch keine Beschränkung des Möglichen. Meist wird das Kapital, das dem Fonds auf diese Weise zur Verfügung steht, auch in Immobilien in mehreren Ländern investiert, dies schaffe eine Diversifizierung und damit eine Reduktion des Risikos. Je mehr unterschiedliche Arten an Immobilien ein Fonds besitzt, um so besser kann er dastehen, wenn es zu Problemen kommt. Nehmen wir die Corona-Pandemie hier als Beispiel. Ein Immobilienfonds der ausschließlich in Hotels in Spanien investiert hat, dürfte deutlich mehr Probleme gehabt haben, als ein Fonds der in Hotels, Bürogebäude und Wohngebäude investiert hat. Auch dieser wird nun Probleme gehabt haben in den Bereichen der Hotels und der Wohngebäude, allerdings gab es auch noch die Wohngebäude die stabil geblieben sind.

Die Mieterträge werden in der Regel einmal im Jahr ausgeschüttet und es können neue Anteilseigner dazu kommen, bzw. bestehende können Ihre Anteile verkaufen, dies gilt insbesondere da offene Immobilienfonds keine Laufzeit haben. Hierbei ist zu beachten, dass es eine gesetzliche Mindesthaltedauer von zwei Jahren gibt und es auch dann eine Kündigungsfrist von einem Jahr gibt. Damit bietet sich diese Anlageform im wesentlich nur zur langfristigen Geldanlage an. Empfohlen wird hier meist eine Mindestanlagedauer von 5 Jahren.

Es ist allerdings darauf zu achten, dass es bei den offenen Immobilienfonds in der Regel nicht nur einen Aufgabeaufschlag gibt, der oft 6% beträgt, sondern auch jährliche Verwaltungsgebühren von in der Regel 1,5% anfallen.

Die offenen Immobilienfonds haben zudem in der Regel nur eine sehr geringe Kursschwankung.

Auch wenn es generell erst einmal nur ein geringes Risiko bei Immobilien und damit auch Immobilienfonds gibt, sollte genau geschaut werden in welchen Ländern der Fonds investiert. Denn wenn es sich um Investments in Ländern außerhalb des Euroraums handelt, kommt als Risiko das Wechselkursrisiko der Währungen entsprechend hinzu und damit sind diese Immobilienfonds entsprechend mit einem höheren Risiko behaftet, als jene die nur im Euro-Raum investieren. 

Ein sehr großer Vorteil von offenen Immobilienfonds ist zudem, dass 60% der Gewinne über eine Teilfreistellung steuerbefreit sind, wenn die Investments hauptsächlich im Ausland statt finden, sind es sogar anstelle der 60% satte 80%. Diese Steuervorteile merkt man in der Regel sehr schnell.

geschlossene Immobilienfonds

Im Gegensatz zu den offenen Immobilienfonds werden bei geschlossenen Immobilienfonds nur in ein bis zwei bestimmte Immobilien investiert und das Fondsvolumen, also das Kapital, das hier eingesammelt werden soll, steht von Beginn an fest. Dies sorgt auch dazu, das sobald das Kapital entsprechend vorhanden ist, der Fonds geschlossen wird und keine weiteren Anleger mehr hinzukommen können.

Darüber hinaus haben geschlossene Immobilienfonds eine feste Laufzeit, ist die Zeitspanne erreicht, werden die Immobilien verkauft und der Fonds wird entsprechend aufgelöst. Der Fonds kann allerdings in dieser Laufzeit auch nicht an die Kapitalverwaltungsgesellschaft, die den Fonds aufgelegt hat und verwaltet zurückgegeben werden. Auch eine Veräußerung an der Börse ist hier nicht möglich, damit bleibt nur der Zweitmarkt übrig, was zur Folge hat, dass der Eigentümer dieses Fondsanteils selber einen neuen Käufer finden und entsprechend einen Preis aushandeln muss.

Damit bietet sich diese Anlageform nur sehr eingeschränkt für private Anleger an.

Geldmarktfonds

Geldmarktfonds investieren im Wesentlichen in Geldmarkttitel. Solche Titel können Staatsanleihen, Einlage-Zertifikate, Schuldscheindarlehen und Anleihen sein.

Generell gelten Geldmarktfonds als relativ sichere Anlage.

ETFs – Exchange Traded Funds

ETF ist die Abkürzung für Exchange Traded Fund und damit ein an der Börse gehandelter Indexfonds.

ETFs sind bis auf einige Unterschiede, die im Folgenden dargestellt werden mit Indexfonds vergleichbar. Auch hierbei handelt es sich um einen passiven Fonds, der die Aufgabe hat, einen Index entsprechend möglichst genau abzubilden. Entsprechend hat auch hier der Fondsmanager nur sehr wenig Einfluss bzw. Spielraum bei den Entscheidungen, welche Aktien erworben werden.

Ein ETF wird an der Börse gehandelt, das hat den Vorteil, dass der Kauf und Verkauf unter Umständen schneller als bei einem Indexfonds funktioniert, aber auch den Nachteil, dass oft entsprechende Gebühren für den Broker anfallen.

Wenn es sich bei einem ETF um einen ausschüttenden Fond handelt, müssen die entsprechenden Dividenden wieder entsprechend in den Fonds mit weiteren Anteilen investiert werden, dies kann erneut zu entsprechenden Gebühren bei den Brokern führen.

Früher war der große Vorteil der ETFs gegenüber den Indexfonds, dass auch kleine Beträge angelegt werden konnten, dies ist heute auch nach wie vor möglich, allerdings bieten auch immer mehr Indexfonds dies an.

Indexfonds

Indexfonds, sind eine spezielle Art von Aktienfonds, hier gibt es allerdings sehr starte Einschränkungen für das Fondsmanagement, denn diese Fonds sollen möglichst genau einen Index z.B. den DAX nachbilden und entsprechend diese Aktien aus dem Index kaufen und gewichten. Daher handelt es sich hierbei auch um eine passive Fondsart, da hier eben nicht aktiv entschieden wird, welche Aktien gekauft werden und welche nicht.

Der Vorteil ist, dass der Fonds sich relativ gleich zu dem Index bewegen wird, dies ist allerdings auch gleichzeitig der Nachteil, da aktiv gemanagte Fonds immer das Ziel haben, besser als die entsprechenden Indizes abzuschneiden.

Man sollte allerdings Indexfonds nicht mit ETFs verwechseln, auch wenn beide Anlageformen viel gemeinsam haben, gibt es eben auch entsprechende Unterschiede.

Ein Indexfonds direkt bei der Fondsgesellschaft gekauft und werden entsprechend nicht an der Börse gehandelt. Dies hat den Vorteil, dass hier keine Gebühren für einen Broker entstehen. Der Nachteil ist, dass die Anteile nicht zu jedem beliebigen Zeitpunkt an einem Handelstag gekauft bzw. verkauft werden können, sondern es nur einmal am Tag zu den entsprechenden Verkäufen und Käufen kommt. Das bedeutet, dass wenn der Auftrag zum Kauf bzw. Verkauf nach diesem Zeitpunkt erst erteilt wird, kann es passieren, dass dieser Auftrag erst am nächsten Tag ausgeführt wird. Dies ist entsprechend eine Einschränkung der Liquidität, da diese Fonds schwieriger als andere Anlageformen in liquide Mittel gewandelt werden können. Wer allerdings diese Fonds als langfristige Anlageform z.B. um für die Rente oder den Kauf eines Hauses auswählt, dem kann dieser Nachteil entsprechend auch egal sein.

Wenn es sich um einen ausschüttenden Fonds handelt, dann hat man die Möglichkeit, dass diese Beträge automatisch und gebührenfrei in weitere Anteile des Fonds investiert werden.

Ein Problem bei Indexfonds ist, dass nach wie vor oft eine hohe Minimum Erstposition gibt. Mit anderen Worten bedeutet dies, dass beim ersten Kauf dieses Fonds eine bestimmte Summe investiert werden muss. Oft kann anschließend auch mit kleineren Beträgen von dem gleichen Fonds Anteile hinzugekauft werden. Hier ist schnell von mehreren tausend Euro die Rede und damit bieten sich diese Fonds nicht für jeden Anleger an.

Aktienfonds

Aktienfonds, investieren, wie der Name auch sagt, in Aktien (vgl. Kapitel xxx). Hier gibt es eine sehr große Bandbreite an Möglichkeiten, in welche Art von Aktien investiert werden darf. Je nach Ziel des Aktienfonds kann es hier eine Auswahl aus Ländern, Regionen, Branchen, Index, Kriterien wie Nachhaltigkeit und viele andere geben. Daher sollte man hier genau schauen, in welche Aktien der Fonds investieren darf.

Bei Aktienfonds übernehmen daher andere für einen die Entscheidung, welche Aktien gekauft werden und an diesen Aktien kauft man dann über den Fonds einen entsprechenden Anteil.

Aktienfonds bieten auf diese Weise eine höhere Gewinnchance als viele andere Fonds, damit verbunden besteht eben aber auch ein höheres Risiko.

Generell bieten sich Aktienfonds sowohl für eine einmalige Geldanlage als auch für eine regelmäßige Anlage über einen Sparplan an.

Gerade bei Aktienfonds, sollte man darauf achten, ob es sich um einen ausschüttenden oder thesaurierenden Aktienfonds handelt.

Der Vorteil von Aktienfonds ist, dass diese derzeit steuerlich begünstigt werden. Die Erträge aus reinen Aktienfonds sind zu 30% steuerbefreit. Diese Teilfreistellung kann sich am Ende deutlich bemerkbar machen.

Dachfonds

Dachfonds gibt es in Deutschland seit 1999 und sind Investmentfonds, die ausschließlich in andere Fonds investieren. Auf diese Weise ist es möglich das Risiko durch entsprechende Diversifizierung noch weiter zu streuen. Aus dem Grunde heraus, dass diese Fonds in andere Fonds investieren, werden diese im englischen auch funds of funds genannt, also zu Deutsch Fonds der Fonds, üblicherweise ist im deutschen Sprachgebrauch allerdings der Begriff Dachfonds.

Die Fonds, die vom Dachfonds gekauft werden, werden Zielfonds genannt.

Oft bringen Dachfonds den Nachteil mit sich, dass die entsprechenden Fondsmanager ausschließlich in Fonds investieren, die vom selben Konzern aufgelegt wurden. Damit kann die Diversifizierung entsprechend wieder eingeschränkt sein.

Diese Art der Anlage bietet sich vor allen an, wenn der Anlagehorizont nicht kurzfristig, sondern mittel- bis langfristig ist.

Das Risiko des Dachfonds hängt davon ab, in welche Art von Fonds investiert werden darf. Das Risiko kann sehr gering sein, aber eben auch recht hoch, entscheidend ist wie das Risiko der Fonds ist, die hier erworben werden, allerdings ist üblicherweise das Risiko geringer als der Erwerb eines einzelnen Fonds.

Fonds

Im Unterschied zu Aktien, werden bei Fonds immer verschiedene Vermögenswerte zusammengefasst und man besitzt entsprechend keine Vermögensgegenstände direkt, sondern Anteile an einem Fonds und der Fonds besitzt entsprechend dann die Anteile an den Vermögenswerten, die zusammengefasst wurden.

Dadurch gibt es eine Reihe von Vorteilen, die ein Fonds mit sich bringt, da dadurch das Risiko geringer ist als bei einer Aktie. Denn wenn ausgerechnet das Unternehmen, von dem Aktien gekauft wurden in Schieflage gerät, besteht das Risiko alles zu verlieren. So ist es in jüngster Vergangenheit vielen privaten Anlegern gegangen, die Aktien vom Unternehmen Wirecard gekauft hatten. Bei einem Fonds würde in dem Fall, dass der Fonds in Wirecard investiert haben sollte, ebenfalls dieser Wert entsprechend sinken bzw. ganz verloren gehen, da der Fonds allerdings noch viele andere Aktien besitzen würde, wäre das Risiko geringer. Die anderen Aktien könnten mindestens mittelfristig dafür sorgen, dass der Verlust, der durch die Aktie mit den Verlusten entstanden ist, wieder ausgeglichen wird. Bei diesem Handeln, also den Entscheidungen, welche Vermögensgegenstände gekauft werden gibt es viel Transparenz, so gibt es die Fondsbestimmungen, die vorgeben welche Arten gekauft werden dürfen oder eben auch nicht gekauft werden dürfen. Es gibt z.B. Fonds, die damit werben, dass es sich um nachhaltige Anlagen handelt, diese Fonds dürfen dann keine Vermögensgegenstände kaufen, die nicht die Vorgabe der Nachhaltigkeit erfüllen und auch der Anteil eines einzelnen Vermögensgegenstandes wird entsprechend vorgegeben. Durch diese Vorgaben bieten Fonds im Vergleich zu vielen anderen Anlagemöglichkeiten einen Hohen Anlegerschutz, allerdings sollte man sich dennoch genau anschauen, in was der entsprechende Fonds investieren darf und in was nicht. Ein Immobilienfonds wird sicherer sein als ein Fonds, der zu einem großen Teil mit Derivaten handeln darf.

Diese Entscheidungen, welche Vermögensgegenstände erworben werden und welche nicht trifft das Fondsmanagement, dieses muss entsprechend auch bezahlt werden, wobei es auch Fonds gibt, die nicht aktiv gemanagt werden und entsprechend die Kosten geringer sind. Der Vorteil ist allerdings, dass man sich nicht selbst mit den ganzen Anlagemöglichkeiten auseinandersetzen muss, sondern eben dies von entsprechenden Experten übernommen wird, die den Fonds managen.

Inzwischen bieten viele Direktbanken Sparpläne ab 25 € an, um entsprechend Fonds zu kaufen, teilweise sogar ohne Gebühren für den Kauf, dies ermöglicht es, dass Fonds ohne großen Kapitaleinsatz gekauft werden können. Im Vergleich zu manch anderen Anlageformen, gibt es auch den Vorteil, dass die Fondsanteile jederzeit verkauft werden können und damit eine hohe Liquidität ermöglichen, denn sobald die Anteile verkauft sind, besitzt man entsprechend wieder die Liquidität entsprechend in Form von Geld und kann dieses direkt wieder ausgeben oder anders anlegen.

Der Wert des Fonds bemisst sich dabei aus der Summe aller Vermögensgegenstände einschließlich der liquiden Mittel dividiert um die Fondsanteile, die ausgegeben wurden.

Generell ist zwischen thesaurierenden und ausschüttenden Fonds zu unterscheiden. Die thesaurierenden Fonds behalten die Dividenden ein und legen diese direkt erneut an. Die ausschüttenden Fonds hingegen, schütten die Dividende an die Anleger des Fonds aus und diesen steht die Dividende direkt zur Verfügung.

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